{"id":1050,"date":"2000-11-10T17:21:38","date_gmt":"2000-11-10T16:21:38","guid":{"rendered":"http:\/\/emo-bil.de\/?p=1050"},"modified":"2000-11-10T17:21:38","modified_gmt":"2000-11-10T16:21:38","slug":"neuer-drahtlos-standard-blauzahn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.autolook.de\/?p=1050","title":{"rendered":"Neuer Drahtlos-Standard \u201cBlauzahn\u201d"},"content":{"rendered":"<p>Bluetooth hei\u00dft die Spezifikation zur drahtlosen Kommunikation, die Sprache und Daten im lizenzfreien Frequenzbereich von 2,4 GHz austauscht. Sie soll die alte Infrarot-Technik IrDA (Infrared Data Association) abl\u00f6sen. Der \u00dcbertragungsbereich der Bluetooth-Technologie liegt zwischen zehn Zentimetern und zehn Metern. Je Netz k\u00f6nnen acht Ger\u00e4te angeschlossen werden, wobei jedes einzelne Ger\u00e4t kann die Grundlage f\u00fcr ein neues Netz sein kann. Wer in Zukunft auf Bluetooth statt auf Infrarot setzt, wird vor allem weit h\u00f6here Geschwindigkeiten bei der Daten\u00fcbertragung nutzen k\u00f6nnen: So liegt die maximale \u00dcbertragungskapazit\u00e4t bei 721 Kilobit pro Sekunde.<\/p>\n<p>Enormer Wachstumsmarkt f\u00fcr Bluetooth<\/p>\n<p>Bluetooth ist eine neue Technologie, die die Kommunikation im Fahrzeug revolutionieren soll. Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Informationstechnik und die Automobilindustrie stehen in den Startl\u00f6chern, um von Bluetooth-Anwendungen zu profitieren. Zumal Analysten diesem Markt ein enorm hohes Wachstum prophezeien: f\u00fcr das Jahr 2002 mehr als 100 Millionen Ger\u00e4te, f\u00fcr das Jahr 2004 gar 450 Millionen.<\/p>\n<p>Erstes Bluetooth-Produkt bei einem Zulieferer<\/p>\n<p>JohnsonControls ist einer der ersten Systemlieferanten in der Automobilindustrie, die Ger\u00e4te mit Bluetooth-Technologie entwickelt haben. Die erste serienreife Anwendung wird wohl auf dem Pariser Automobilsalon gezeigt werden: \u201cBlueConnect\u2122\u201d \u2013 eine Weiterentwicklung von TravelNote. K\u00fcnftig kann damit der Autofahrer (ohne integriertes Autotelefon) \u00fcber ein Mikrofon im Dachhimmel telefonieren \u2013 egal ob sein normales Handy im Handschuhfach liegt, im Aktenkoffer oder im Sakko steckt. M\u00f6glich macht dies ein in den Dachhimmel oder die Sonnenblende integriertes Sprachaufnahmeger\u00e4t, dass Informationen sicher und bequem per Tastendruck aufzeichnet, abspielt oder l\u00f6scht.<\/p>\n<p>Fahrendes B\u00fcro mit Bluetooth<\/p>\n<p>Das rollende Office \u2013 auch eine Vision der Mannesmann-VDO. Dazu hat VDO eine Allianz mit der Ericsson Mobile Communications AB geschlossen. Die beiden Unternehmen wollen bei Entwicklung und Applikation von Bluetooth eng zusammenarbeiten, bei der Integration von Navigation, Kommunikation, Telematik und Unterhaltung. Denn auch f\u00fcr den Kraftfahrzeug-Infotainment-Markt erwarten Analysten hohe Wachstumsraten: Allein in der Europ\u00e4ischen Union und den USA sollen bis zum Jahr 2003 \u00fcber 10 Millionen Telefonmodule in Fahrzeuge eingebaut werden.<\/p>\n<p>Infrarot-Technologie l\u00e4uft aus<\/p>\n<p>Den Untergang der Infrarot-Technologie IrDA sehen Experten in der Tatsache, dass beispielsweise immer Sichtkontakt zwischen den kommunizierenden Ger\u00e4ten bestehen muss und dem hohen Installationsaufwand. Um den Bluetooth-Standard fr\u00fchzeitig zu gew\u00e4hrleisten, werden alle entwickelten Anwendungen der SIG-Mitglieder von einem Qualifizierungsinstitut unter die Lupe genommen. Das Bluetooth-Logo erh\u00e4lt nur der, der die Testl\u00e4ufe erf\u00fcllt. Der Bluetooth-Technologie, erst 1998 entstanden, geh\u00f6rt wohl die Zukunft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bluetooth hei\u00dft die Spezifikation zur drahtlosen Kommunikation, die Sprache und Daten im lizenzfreien Frequenzbereich von 2,4 GHz austauscht. Sie soll die alte Infrarot-Technik IrDA (Infrared Data Association) abl\u00f6sen. Der \u00dcbertragungsbereich der Bluetooth-Technologie liegt zwischen zehn Zentimetern und zehn Metern. 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