Tag Archives: Audi

Super-Sportler Audi R8 im Leasing

Audi_R8_Viele Automobilhersteller treten mittlerweile über Tochterfirmen als Carsharing-Anbieter auf. Derzeit entwickelt auch Audi ein Konzept für seine Luxus-Autos. Dabei könnten sich drei Nutzer über eine Online-Community ein Jahr lang den Super-Sportwagen Audi R8 teilen. Der kostet sonst in der Coupe-Version mindestens 117.000 Euro, als Cabrio 128.000 Euro. Das Konzept könne auch auf andere Fahrzeuge des Luxussegments ausgeweitet werden, deutete Continue reading

Autohäuser rüsten auf

Frau am Steuer Denn viele junge Autokäufer gehen mit ihren Smartphones zum Autokauf und zeigen bei den Verhandlungen dem Verkäufer Zubehör- und Preislisten der Konkurrenz. So werden in den USA Audi-Händler mit einem Software-Paket für Apple iPads schneller aufgerüstet. Anfang Continue reading

Audi kämpft um Produktnamen

Audi streitet derzeit mit den chinesischen Autobauer Qoros um die Produktbezeichnung „Q“. Audi nutzt das Q für seine Modelle 3, 5 und 7, künftig sollen sogar fünf weitere Q-Modelle auf den Markt kommen. Qoros, gerade in Genf mit seinem ersten Auto für den europäischen Markt Continue reading

Der Duisburger Hafen soll jetzt auch für Automobilhersteller attraktiv werden. So richtet Audi dort ein neues Logistikzentrum ein, in dem Autoteile für den  Export in Container gepackt werden. Per Schiff gelangen sie bis nach China, wo aus den Baugruppen Continue reading

E-Technikstudie der Oberklasse von Audi

Audi präsentiert auf der Auto China 2012 in Peking sein erstes e-tron- Konzept in der Oberklasse – die Technikstudie Audi A6 L e-tron concept. Basis der Studie ist der neue A6 L, produziert im Joint Venture mit FAW im Werk Changchun.

Der Parallelhybrid kombiniert einen 2.0 TFSI mit 155 kW (211 PS)  und eine E-Maschine mit 70 kW (95 PS) Spitzenleistung. Die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie ist im interen Bereich des Fahrzeugs platziert. Im elektrischen Modus legt der Audi A6 L e-tron concept bei konstant 60 km/h bis zu 80 Kilometer rein elektrisch zurück.

Unter dem Begriff Audi e-tron werden Technologien vom PHEV (Plug-in hybrid vehicle) über Range Extender bis hin zu rein elektrischen Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen zusammengefasst. Schon mit dem Audi e-tron concept car hat Audi gezeigt, wie diese Zukunft aussehen kann. Und mit dem R8 e-tron wird diese Vision noch in diesem Jahr als Kleinserie präsentiert werden.

Mit den Versuchsfahrzeugen A1 e-tron und A3 e-tron sammelt Audi derzeit Kundenerfahrungen, die später in die Serienfertigung übertragen werden. Das erste Ergebnis wird der A3 e-tron 2014 sein. Ihm werden weitere New Energy Vehicles folgen. Mit e-tron wird es dann neben TDI und TFSI ein weitere, attraktive Antriebstechnologie geben.

Audi allroad quattro mit Luftfederung

Das so genannte Marktsegment “SUV” (Sport Utility Vehicles) erlebt derzeit weltweit einen Aufschwung. Grund genug für die meisten Automobilhersteller solch ein Freizeitfahrzeug anzubieten. Noch ist der europäische Offroader-Markt vorwiegend in der Hand von amerikanischen und japanischen Herstellern, mit dem X5 von BMW oder der M-Klasse von Mercedes stehen die Konkurrenten in den Startlöchern. Neu in diesem Marktsegment – der Audi allroad quattro mit einer neu entwickelten Luftfederung.

Pkw und Offroader als Basis

Wer in einem Sport Utility Vehicle hinter dem Steuer sitzt, hat den Wunsch nach Fahrspaß – auf der Straße und im Gelände, mit Allrad-Antrieb und natürlich viel Bodenfreiheit. Die Audi AG hat deshalb für den allroad quattro gemeinsam mit der Continental Automotive Systems (CAS) eine neue verstellbare Luftfederung entwickelt, die das Auto auf vier unterschiedliche Höhen pumpen kann. Somit kombiniert man den Komfort eines Pkw mit der Geländegängigkeit eines Offroaders.

Autos mit Luftbälgen als Federung haben zwei große Vorteile: Wird beispielsweise die Hinterachse beladen, erhöht sich automatisch der Druck in den Federbälgen. Die Federung bleibt dadurch im Verhältnis von Beladung zu Federhärte konstant. Solch eine Variante gab es bisher bei Audi nur für den A6 Avant als Niveauregulierung für die Hinterachse.

Weniger Wank- und Nickbewegungen

Deutlich mehr Komfort bietet das Luftfedersystem im allroad quattro. Die Luftfedern stammen von ContiTech, Continental Automotive Systems entwickelte das ESS (Electronic Suspension System), das die Dämpfungskennlinie, Federkennlinie und das Karosserieniveau automatisch an die wechselnden Fahrzustände und an den Beladungszustand anpasst. ESS reduziert damit die Wank- und Nickbewegungen und die Radlastschwankungen, was zu einem deutlichen Zugewinn an Fahrdynamik und Komfort führt.

Federung über vier Stufen

Das gesamte Fahrwerk des Audi allroad wurde grundlegend überarbeitet und speziell für den Einsatz im Gelände weiterentwickelt. Bemerkenswerteste Neuerung: die 4-Level-Luftfederung an beiden Achsen, die dem innovativen Allradler zur jeweils benötigten Bodenfreiheit verhilft. Manuell lassen sich Höhenniveaus von 142 mm, 167 mm, 192 mm und geländetauglichen 208 mm anwählen. Auf normalen Straßen hält die intelligente Elektronik das gewählte Niveau auch bei Zuladung konstant und senkt bei zunehmendem Tempo aus den Hochniveaus automatisch auf Normalhöhe ab, damit sich der allroad quattro zugunsten von Luftwiderstand und Fahrverhalten sicher an die Straße anpasst.

Je nach Tempo eine definierte Bodenfreiheit

Die Elektronik ermittelt die jeweilige Bodenfreiheit des quattro. Dazu liefern Höhensensoren an allen vier Rädern die entsprechenden Daten. Die einzelnen Luftfederbeine lassen sich separat von einem Kompressor, der in der Reserveradmulde sitzt, steuern. Im Tiefniveau fährt der Wagen besonders bei Geschwindigkeiten ab 120 km/h optimal, darunter steigt es auf Niveau 1. Für Fahrten unter 80 km/h hebt sich das Niveau der Stufe 1 um 25 Millimeter. Um nochmals 16 Millimeter hebt es sich in der höchsten Stufe das Fahrzeug auf 208 mm Bodenfreiheit. Dann ist nur noch Tempo 35 möglich.

Dämpferhärte je nach Situation oder Straßenzustand

Das Luftfedersystem besteht neben den Elektronikkomponenten, hauptsächlich aus Luftversorgungs- und Federbeinmodulen. Das Luftfederbein CDC (Continious Damping Control) hat CAS gemeinsam mit Sachs entwickelt. Die elektronische Regelung stellt die Dämpferhärte automatisch auf die jeweilige Fahrsituation und Straßenbeschaffenheit ein. Das Fahrzeug reagiert sofort, die Sicherheit verbessert sich; Straßenbelastung, Reifenverschleiß und Abnutzung anderer Fahrzeugkomponenten verringern sich. Bei Mercedes arbeitet das System unter der Bezeichnung “Telligent-Wankregelung” in den LKW-Modellen Actros und Atego. Bei MAN wird eine Variante der neuen vollluftgefederten Typen in der TG-A-Baureihe eingesetzt.

Luftfederung mit guten Zukunftsaussichten

Das Luftfederungssystem ist im A6 Allroad Quattro serienmäßig und soll auch in der VW-Luxuslimousine “D1” eingebaut werden. Vermehrt verlangt auch der amerikanische Markt der Lighttrucks nach solchen Luftfedersystemen. Einen Ausblick gab VW auf der letzten Autoshow in Detroit mit der Studie des Advanced Activity Concept (AAC), einem Pick-up mit den Komforteigenschaften einer Oberklasse-Limousine. Im Gelände erreicht die höchste Fahrwerksstufe eine Bodenfreiheit von 390 Millimetern. Bei VW heißt es zu einer möglichen Serienproduktion: “Das Allrad-Fahrzeug AAC gewährt erste Ausblicke darauf, wie sich das Modellspektrum dieser Klasse innerhalb kürzester Zeit verändern könnte”. Mit Luftfederung.

Luftfederung hat Geschichte

Aktive Federung umfasst die Regelung der Funktionen “Federung” und “Dämpfung” mit Hydraulikzylinder, mit einem hydropneumatischem Federungssystem mit Ölregelung und die Luftfederung. Schon vor fast 40 Jahren entwickelte Bilstein für den legendären “Pullman-Mercedes”, den ersten Mercedes 300, ein Federungssystem, das aus einstellbaren Einrohr-Gasdruckstoßdämpfern und Luftfedern bestand. Das weltweit erste Luftfedersystem mit adaptiver Dämpfung regelt die automatische Dämpfereinstellung in Abhängigkeit von Last und Fahrgeschwindigkeit. Die jüngste Variante konzipierte Krupp Bilstein auch zusammen mit Daimler-Chrysler für die neue S-Klasse