Tag Archives: BMW

Polizei zu dick für 3er-BMW?

3-er-Polizei-BMW-Copyright BMWEnde einer Dienstfahrt im neuen 3er-BMW: Erschöpfte Streifenbeamte steigen aus dem Auto und klagen über blaue Flecken und aufgescheuerte Knie. Bei stundenlangen Fahrten stoßen vor allem Beifahrer mit ihren Beinen links ans Funkgerät, rechts an den Plastik-Türgriff. So steht es in einer geheimen Liste mit 25 Punkten. Angefertigt von Streifenwagen-Polizisten, Continue reading

Terrorverdacht in Autoindustrie

Sicherheitsmaßnahmen nach TerrorwarnungBetriebe müssen ihre Mitarbeiter und Kunden mit Terrorlisten abgleichen. Dies ist in zwei EU-Verordnungen geregelt, die zur Durchsetzung von Embargos und zur Terrorismusbekämpfung entsprechende Sanktionslistenbeinhalten. So überprüft auch Ford seine Mitarbeiter auf Terrorverdacht und gleicht die Belegschaftsdaten mit entsprechenden Continue reading

Griechenland ermittelt gegen Autohersteller

Deutsche Autohersteller sind ins Visier griechischer Steuerfahnder geraten. Sie sollen ihre Modelle zu Dumpingpreisen nach  Griechenland liefern. Gegen mehrere Konzerne ermittelt die griechische Behörde zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität (SDOE). Dabei konzentrierten sich Continue reading

Strafzahlung für BMW

BMW soll in Indien 100 Millionen Dollar Strafe zahlen. Hintergrund ist ein Streit über die Einfuhr von Kfz-Teilen, die falsch deklariert waren. So wurden Bauteile nicht einzeln oder in kleinen Einheiten sondern als Bauteilgruppen eingeführt. Solche vorgefertigten CKD-Module (Completely-Knocked-Down) lassen sich schnell zu ganzen Continue reading

Mercedes-Taxen werden bedrängt

BMW greift Mercedes im Taxigeschäft an. Auf den Flughäfen in München und Berlin können registrierte Autofahrer jetzt Fahrzeuge von DriveNow buchen, der Carsharing-Tochter von BMW und Sixt.  Damit entsteht Konkurrenz für rund 1500 Berliner Taxen, die für etwa 20 Euro zwischen Flughafen Tegel und Stadt Continue reading

BMW revolutioniert Autohandel

BMW-I3-ElektroautoFünf Prozent  aller Neuwagen in Deutschland werden von Online-Händlern über das Internet vertrieben. Als erster Automobilhersteller der Welt will BMW seine Autos demnächst selbst Online verkaufen. Mit dem Elektroauto i3, das am 29. Juli in New York, London und Peking der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird, beginnt somit im Autohandel ein neues Continue reading

Deutschlands Automobilhersteller vorbildlich

Als einziges westeuropäisches Land haben Deutschlands Automobilhersteller die Produktion im letzten Jahrzehnt erhöht. Dagegen verlagerten die anderen Autobauer ein Drittel ihrer Produktion Richtung Osteuropa, wo sie somit um durchschnittlich 180 Continue reading

Reifen im Golfball-Design

BMW arbeitet an der Integration schmaler, aber großer Reifen, sogenannter Slim Wheels. Die Slim-Wheels für den i3 Concept haben wegen des großen Durchmessers zehn Prozent weniger Rollwiderstand als ein vergleichbarer Reifen für einen Mini. Weitere Vorteile sind bessere Aquaplaningeigenschaften und weniger Abrieb. Die geringeren Grundsteifigkeit fordert etwa 0,3 bar mehr Luftdruck. Denn nur dann überträgt er die gleiche Querkraft wie der Minireifen.
Anders bei Continental und dem eContact. In der Dimension 195/55 R20 bietet er bei gleichem Luftdruck 25 Prozent weniger Rollwiderstand als ein herkömmlicher Reifen in 205/55 R16. Mit dem eContact hat Continental den Zielkonflikt zwischen Rollwiderstand und Nassgriff gelöst. Die Aerodynamik des Reifens konnte durch unzählige halbrunde Einbuchtungen (Golfballdesign) an der Reifenflanke optimiert werden, was eine Luflwiderstandsreduzierung von „einigen“ Prozenten bringt.

BMW guckt nach Japan

BMW und Toyota wollen eine Partnerschaft eingehen, die weit über die bislang vereinbarten Projekte hinausgeht. Die Konzernchefs Norbert Reithofer und Akio Toyoda werden das Bündnis in Kürze bekanntgeben. In einem ersten Schritt hatten die beiden Autohersteller Ende 2011 vereinbart, dass BMW Dieselmotoren an den japanischen Partner liefert und beide gemeinsam die nächste Generation der Lithium-Ionen-Akkus entwickeln. Jetzt einigte man sich auf mehrere neue Projekte. In der Hybridtechnologie, bei der Brennstoffzelle und der Elektronik kann BMW von Toyota profitieren; beim Leichtbau ist BMW führend. Die Münchner haben damit mehr als nur einen Ersatz für den bisherigen Partner Peugeot gefunden, der die gemeinsame Entwicklung von Elektrofahrzeugen mit BMW nicht mehr weiterführen und stattdessen mit General Motors zusammenarbeiten will. Toyota ist führend in der Hybridtechnologie und kann im Gegensatz zu den finanzschwachen Franzosen genügend in neue Technologien investieren.

BMW mit „Versprechen“ in China

Deutsche Automobilhersteller engagieren sich mehr und mehr in China. Gerade hat BMW sein neues Werk in Tiexi im Nordosten Chinas mit einer Kapazität von 100.000 Pkw pro Jahr gestartet, schon folgt eine eigene Elektroauto-Marke. Unter dem Namen „Zhi Nuo“ („Versprechen“) will man gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Brilliance E-Fahrzeuge auf dem dortigen Markt verkaufen. Dies geht aus Papieren des Deutschen Patent- und Markenamtes hervor, aus denen die WirtschaftsWoche zitiert. Demnach ließ sich das Joint Venture den chinesischen Schriftzug Zhi Nuo weltweit als Marke schützen.
Die chinesische Regierung schreibt ausländischen Automobilherstellern vor, Elektroautos gemeinsam mit lokalen Herstellern zu entwickeln und zu bauen. Zudem müssen sie unter einer eigenen chinesischen Marke verkauft werden. Neben BMW sind auf dem chinesischen Markt das Joint Venture BYD/Daimler mit dem Elektroauto „Denza“ als eigene Marke vertreten. Volkswagen hat gar zwei E-Auto-Projekte laufen: Mit First Automotive Works (FAW) den „Kaili“ und mit der Shanghai Automotiv Industry Corp. (SAIC) den – noch nicht bestätigten – „Tantus“.

Deutsch-Japanische Elektroallianz

Toyota und BMW arbeiten zusammen. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie. Fast alle Autohersteller setzen in der Batterietechnik auf Allianzen, versuchen aber auch einen Teil des Fachwissens im eigenen Haus zu behalten. Die Batteriekonstruktion und Zusammensetzung entscheidet darüber, wie teuer Elektroautos sind, und wie weit sie mit einer Stromladung fahren können.

Weltmarktführer General Motors etwa arbeitet für Batterien mit dem koreanischen LG-Konzern zusammen. Volkswagen kauft die Akkus für die elektrische Variante des neuen Kleinwagens Up zwar beim Elektronikkonzern Sanyo, beteiligt die Japaner aber nicht an der Entwicklung des Fahrzeugs.

Daimler setzt für die Herstellung der Batterien auf ein Bündnis mit dem Essener Chemiekonzern Evonik, behält sich die Konstruktion des zweisitzigen Elektro-Smarts aber selbst vor. Ebenso lässt sich BMW lediglich die Batteriezellen für das geplante Großstadt-Elektroauto i3 von dem deutsch-koreanischen Gemeinschaftsunternehmen SB Limotive der Konzerne Bosch und Samsung liefern. Alles andere machen die Münchner selbst. Für die nächste Generation der Batterietechnik wird nun mit Toyota kooperiert.