Tag Archives: Daimler

Terrorverdacht in Autoindustrie

Sicherheitsmaßnahmen nach TerrorwarnungBetriebe müssen ihre Mitarbeiter und Kunden mit Terrorlisten abgleichen. Dies ist in zwei EU-Verordnungen geregelt, die zur Durchsetzung von Embargos und zur Terrorismusbekämpfung entsprechende Sanktionslistenbeinhalten. So überprüft auch Ford seine Mitarbeiter auf Terrorverdacht und gleicht die Belegschaftsdaten mit entsprechenden Continue reading

Deutschlands Automobilhersteller vorbildlich

Als einziges westeuropäisches Land haben Deutschlands Automobilhersteller die Produktion im letzten Jahrzehnt erhöht. Dagegen verlagerten die anderen Autobauer ein Drittel ihrer Produktion Richtung Osteuropa, wo sie somit um durchschnittlich 180 Continue reading

E-Auto von Daimler für China

Mercedes präsentiert auf der Auto Show in Peking die alte B-Klasse als Basis für ein Elektroauto. „Denza“ heißt die gemeinsam mit BYD in China entwickelte Studie.  Sie soll unter der eigens gegründeten Marke Denza schon in nächsten Jahr vom Band rollen.

Die technische Basis stammt von der Vorgängergeneration der aktuellen Mercedes B-Klasse. Angaben zum E-Antrieb fehlen noch, allerdings soll die Reichweite bei bis zu 250 Kilometern liegen. Mit dem E-Auto wollen Daimler und BYD einen ersten Schritt zur Marktführerschaft für elektrische Autos in China machen. Zudem spielt auch der Druck der chinesischen Regierung  eine Rolle, die von ausländischen Autohersteller für China eine eigene Pkw-Marke verlangt und auch ein im Inland entwickeltes Elektroauto.

“Magic Carpet” für Mercedes-Fahrer

Mercedes-Fahrer sollen künftig sanft wie auf einem Teppich über die Straße gleiten. Schon 2013 soll die neue Fahrwerkregelung Magic Body Control (MBC)in der S-Klasse in Serie gehen. Dazu scannen Frontsensoren vorausschauend die Fahrbahn und stellen demnach für jedes Rad einzeln die Federung und Dämpfung elektronisch ein. Testfahrten innerhalb des Projekts “Magic Carpet” haben ergeben, dass eine Schwellenüberfahrt mit 30 km/h immer noch geringere Stöße verursacht als mit dem besten vergleichbaren System mit 10 km/h.

Das System basiert auf Lidar-Sensoren (Light Detection and Ranging), die das Straßenhöhenprofil auf den Millimeter genau etwa 15 Meter im Voraus mit Lichtwellen abtasten und aus der Zeit bis zur Reflexion die Unebenheiten errechnen. Die derzeit bei Mercedes eingesetzte hydraulische Fahrwerkskontrolle Active Body Control (ABC) arbeitet über das Federsystem noch reaktiv, reagiert also erst, wenn das Fahrzeug unmittelbar über die Unebenheit rollt. Künftig erweitert die sogenannte Magic Body Control (MBC) diese Komfortfunktion mit dem vorausschauenden Scan und der frühzeitigen Fahrwerkabstimmung. Selbst bei Geschwindigkeiten oberhalb von 100 km/h soll sie noch Fahrbahnunebenheiten rechtzeitig erkennen.

Die Ingenieure haben schon reichlich Erfahrung mit der Fahrbahnüberwachung gesammelt: Mit einem Vorläufersystem erzielte Michael Schumacher in den 1990er Jahren mit dem Sauber-Mercedes C11 fabelhafte Rundenzeiten in der Sportwagenweltmeisterschaft. Daraufhin wurde es verboten.